Wanda Badwal

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Ich verbinde traditionelle Yogapraxis mit moderner Psychologie und begleite dich auf deinem Weg zu mehr Selbsterkenntnis – praxisnah und authentisch.

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We have two eyes to look – and one to see.

Eines der zentralen Ziele der tantrischen Hatha-Yoga-Tradition ist es, das Bewusstsein des dritten Auges zu entwickeln. Das „dritte Auge“ steht für die Fähigkeit, tiefer zu schauen – jenseits der äußeren Form, jenseits dessen, was unmittelbar sichtbar ist.

Es bedeutet, subtile Ebenen wahrzunehmen. Energie zu spüren. Zwischen den Zeilen zu lesen. Nicht nur Informationen zu sammeln, sondern Essenz zu erkennen.

Wie es im Der kleine Prinz so berührend heißt:
„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Mit dem dritten Auge zu sehen heißt, mit Liebe und Mitgefühl zu schauen. Durch die äußere Hülle hindurch. Hinter Rollen, Masken und Geschichten. Es bedeutet, die Seele hinter der Form zu erkennen – in dir selbst und im Gegenüber.

Die Welt mit neuen Augen sehen

Im Zen und in schamanischen Traditionen wird davon gesprochen, dass nicht nur Lebewesen, sondern auch Dinge Bewusstsein tragen. Als Kinder wussten wir das noch ganz selbstverständlich. Unsere Kuscheltiere waren lebendig. Steine hatten Charakter. Die Welt war beseelt.

Kinder sehen intuitiv mit dem dritten Auge. Sie erleben, ohne sofort zu kategorisieren. Sie müssen nichts einordnen oder benennen. Und genau deshalb erfahren sie die Welt unmittelbarer.

Vielleicht geht es beim inneren Sehen nicht darum, etwas Neues zu lernen – sondern darum, sich zu erinnern.

Das Ajna Chakra – Zentrum der inneren Weisheit

Im Yoga nennen wir dieses Energiezentrum Ajna Chakra. Es befindet sich in der Mitte der Stirn, zwischen den Augenbrauen. Vielleicht spürst du dort manchmal ein feines Pulsieren, ein Kribbeln oder nimmst Licht wahr, wenn du meditierst.

Das Ajna Chakra steht für Intuition, innere Führung und Vision. Für ein Wissen, das nicht logisch hergeleitet wird, sondern aus einer tieferen Quelle kommt. Ein stilles, klares Erkennen.

Dieses innere Sehen kannst du kultivieren – durch Meditation, Achtsamkeit, Stille. Indem du langsamer wirst. Indem du beginnst zu lauschen, statt sofort zu bewerten.

Eine Einladung

Was verändert sich, wenn du beginnst, nicht nur mit deinen Augen zu schauen, sondern mit deinem Bewusstsein?
Wenn du Menschen nicht nur nach ihrem Verhalten beurteilst, sondern ihre Geschichte mitfühlst?
Wenn du dich selbst nicht nur über deine Rollen definierst, sondern deine Essenz spürst?

Vielleicht beginnt das dritte Auge genau dort zu erwachen – wo du bereit bist, tiefer zu sehen.

Mit innerem Sehen und viel Licht,
Wanda

Mit dem dritten Auge sehen – Eine Einladung zur inneren Sicht

Hi, ich bin Wanda!

Spiritual Guide & Yoga Teacher,  Tantric Embodiment Facilitator, Akashic Records Channel und Podcasterin.  

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